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daniel preisslerDaniel Preissler unterrichtet Musik der Malinke aus Guinea/Westafrika auf Djembé, Sangban, Dundunba und Kensedenin auf allen Niveaus. Die Trommel- und Tanzerlebnisse vor Ort, während seiner mittlerweile acht Reisen nach Guinea, bilden die Basis des Unterrichts. Im Einzelnen geht es um die Glockenwege und Variationsmöglichkeiten der Dunduns/“Basstrommeln“, Bezug zu- und Reaktion aufeinander beim Spielen, sowie das sichere Solieren auf der Djembé und das Einbeziehen der Stimmen der Dunduns in ein solches.


Die Rhythmen stammen aus der Region Hamana in Ober-Guinea (Westafrika). Die Dörfer dieser Region liegen am oberen Niger oder an dessen Nebenfluss Niandan.

Die traditionellen Feste der Bevölkerung, der Malinke, werden zum großen Teil von den traditionellen Trommeln Djembé (der Solotrommel), Sangban, Kensedeni und Dundunba (den „Bastrommeln“/Dunduns) begleitet und dominiert (auch, wenn andere Instrumente, wie Bolon und Tandani, ebenfalls ihren festen Platz in der Festkultur der Malinke haben). Die zwei größeren Dunduns werden mit einer Glocke gespielt.

Diese reine Trommelmusik verwendet verschiedene, z.T. sehr komplizierte rhythmische (und melodische) Strukturen, die sich in einem Rhythmus überlagern. Europäern sind viele davon erst einmal fremd, während dort aufgewachsene Kinder keinerlei Probleme haben, auf die komplexesten Offbeat-Stimmen richtig zu tanzen.

Daniel Preissler spielt seit ca. 14 Jahren Djembé, Sangban, Kensedeni und Dundunba. Er unterrichtet die traditionelle Musik der Malinke aus Guinea auf eben diesen Instrumenten in Kursen und Workshops auf allen Kursniveaus bis zum Semiprofi-Niveau. Seine Kenntnisse, nicht nur der Rhythmen an sich, sondern auch der Festsituation(en) vor Ort und der Hintergründe, machen den Unterricht so interessant. Seine Reisen nach Ober-Guinea ließen ihn tief eintauchen in die hohe Kunst des Djembé- und Dundun-Spiels, die viel Hintergrundwissen und ein immenses musikalisches Verständnis erfordert. Mit seinem Fahrrad die verschiedenen Dörfer „abklappernd“, vermittelten ihm unzählige Trommler Einblicke, Zusammenhänge und Vergleichsmöglichkeiten der Festmusik-Kultur.

Zu seinen Lehrern zählte der hierzulande sehr bekannte Billy Nankouma Konaté ebenso wie die in GB bzw. Japan erfolgreichen Nansady und Solo Keita (alle drei bekannt von den verschiedenen Tourneen mit Altmeister Famoudou Konaté) und viele weitere in Oberguinea lebende Trommler, von denen hier noch Nansady Kourouma aus dem Dorf Babila genannt werden soll.

Daniel ist Initiator des Freiburger Trommel- und Tanzfests und Sangbanspieler der Band „TOLONBA“. TOLONBA haben 2008 eine CD mit Meistertrommler Mansa Camio herausgegeben und geben mit diesem Konzerte in Deutschland.
www.hamana.de

Im Unterricht werden die traditionellen Instrumente der Malinke verwendet, wie sie in Hamana gespielt werden (s.o.). Jeder Schüler bekommt einen Einblick in das Spiel aller Trommeln, was für ein umfassendes Verständnis der Musik wichtig ist; man lernt ein Instrument auch in den Momenten, in denen man ein anderes spielt. Dass sich im Laufe der Zeit besondere Vorlieben für (ein) bestimmte(s) Instrument(e) – und damit einhergehend für eine bestimmte Rolle im Ensemble – entwickeln, ist freilich normal. Neben der Faszination, neben der Hochachtung vor den Leuten, die diese Musik im Originalkontext spielen, haben wir die Möglichkeit, selber etwas aufzubauen, auf dem jeweiligen Niveau miteinander zu spielen und Spaß zu haben, selber Musiker zu sein. Im Laufe der Zeit stellt man fest, dass man mitnichten nur „kopiert“, sondern, dass auch traditionelle Musik individuell sein kann und dass sie jedes Mal, jeden Moment neu ensteht.

Unterrichtstermine/Workshopangebote: www.hamana.de/termine

Info & Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0178-3574877.

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