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Bukahara1 Jason Kruege ZMF 2019„Das ist hier ja eine Mischung aus Zirkuszelt und Volksfest“, sagt der Posaunist und Sousaphonist Max von Einem, bevor er dem begeisterten Publikum zu dem Lied „A Child’s Tale“ Anweisungen zum Schunkeln gibt. Die Kölner Neofolk-Band Bukahara trat am Sonntag im Spiegelzelt auf dem ZMF auf und brachte ihre Fans verschiedenster Altersklassen trotz Klimatisierung schon nach den ersten paar Songs ins Schwitzen. Bukahara – eine internationale Band aus vier studierten Musikernmit Wurzeln in Deutschland, Tunesien, der Schweiz, Syrien und Palästina, denen man ...

ihre Expertise und ihren Spaß am Spielen deutlich anmerkt. Jazz, Reggae und „Arabic-Balkan“ - Klänge bewegen zum ausgelassenen Tanzen und bei ein paar ruhigeren Liedern auch zum still bewegten Zuhören.

Auch politische Botschaften kommen hier nicht zu kurz, auch wenn Leadsänger Soufian Zoghlami erklärt, er habe vor der Silvesternacht 2015 keine politischen Statements mit seiner Musik machen wollen. Danach habe er allerdings den Song „No“ geschrieben, der sich gegen Fremdenhass und Rechtspopulismus richtet. Die Menge singt nicht nur bei diesem Song textsicher mit, man kann nicht anders als sich mitreißen zu lassen.

Bukahara versprühen mit ihrer vielfältigen Musik und sympathischen Art Lebensfreude, was beim Freiburger Publikum viel Anklang findet. Auch nach mehreren Zugaben werden die Musiker laut bejubelt und sie versprechen, bald wieder zu kommen - darauf kann man sich jetzt schon freuen!

Text:Alina Unkelbach
Foto: Jason Krüge/ZMF

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