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marktkalender 2020 00 titel900 Jahre Stadt Freiburg — 900 Jahre Marktgründung — 5 Jahre Freiburger Marktkalender
»Den Freiburger Münstermarkt gab es doch schon immer!« Na ja, fast… Werfen wir doch mal einen Blick in die Vergangenheit: Im Jahre 1120 hat Konrad von Zähringen hier »einen Markt eingerichtet«, da stand am heutigen Münsterplatz nur eine Kirche. Die Marktgründung — oder vielmehr die Verleihung des Marktrechts — ist quasi die Geburtsstunde der Stadt Freiburg. Bertold V. von Zähringen veranlasste um 1200 die Errichtung des Münsters. Die Bauarbeiten dauerten bis 1513 und wurden wohl hauptsächlich durch die Erträge des Silberbergbaus am Schauinsland finanziert.
Seit dem 14. Jahrhundert wird um das Münster Markt gehalten. Damals lag ...

der Friedhof noch am Münster. Diesen ließ Kaiser Maximilian 1515 dann wegen Seuchengefahr in die Vorstadt verlegen. Damit war mehr Platz für den Markt, allerdings störte noch die hohe Mauer ums Münster, die wurde erst 1785 abrissen. Von da an breitete sich der Münstermarkt aus und es herrschte ein wuseliges Gedränge – so wie heute.

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Geschichte geht voran: Auch der Freiburger Marktkalender feiert bereits sein fünfjähriges Jubiläum. Das Team der Kalendermacher ist bewährt konstant. Die Kochrezepte und Getränkeempfehlungen wechseln natürlich jährlich. Für 2020 hat Martin ­Schärli von der Weinhandlung Daiber die passenden ­Tröpfle zu den Stechl-Gerichten ausgewählt. Der Wein­experte ist ein Kenner seines Fachs und hat auch bei kurzfristigen Änderungen rasch eine neue Idee. Denn der Rosenkohl-Auflauf musste auf ­letzter Strecke einer französische Zwiebelsuppe weichen. Martin Schärli reagiert prompt: »Ich habe das ­Rezept gelesen, der Sauvignon Blanc ist mir zu üppig dazu, ich sehe eher etwas Frischeres in ­Richtung Weißburgunder oder Auxerrois.«

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Der Freiburger Münstermarkt zieht Einheimische und Touristen gleichermaßen an. Unter den Ständen mit ihren bunten Schirmen machen sich Aprikosen, Holzofenbrot, Mangold, Oliven und Zwetschgenmus breit. Der Markt findet das ganze Jahr über statt und jede Jahreszeit hat ihre besondere Atmosphäre, die der Freiburger Marktkalender gekonnt in Szene setzt.
Monat für Monat gibt es ein leckeres Rezept von Hans-Albert Stechl: Gemüse-Potpourri, Pilzragout, Kürbissalat oder Walnuss-Birnen-Auflauf. Martin Schärli von der Weinhandlung Daiber ergänzt die Gerichte mit der passenden Weinbegleitung.

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ISBN 978-3-7930-5185-5
Erscheinungsjahr: August 2019
Online bestellen: www.rombach.de/shop/
www.freiburger-marktkalender.de
Preis: 19,90 € (D)
Details: 15 Blatt/30 Seiten, 12 Rezeptkarten zum Ausschneiden, zahlr. Farbabb. und Illustrationen, Spiralbindung, 42 x 29,7 cm

marktkalender labelAn jedem Werktag – bei Wetter und Wind – findet rund um das Münster der große Markt mit mehr als 150 Ständen statt. Vier Freiburger haben sich seit 2016 für eine Hommage an diesen schönsten aller Freiburger Märkte zusammengeschlossen: Der Fotograf Albert Josef Schmidt, der Illustrator Matthias Wieber, der Grafiker Wolfgang Wick und der Autor der 14-tägigen Kochkolumne »Stechls Standgericht« in der Badischen Zeitung – Hans-Albert Stechl. Herausgekommen ist ein liebevoll gestalteter Wandkalender, der sicherlich länger als ein Jahr in so mancher Küche hängen bleiben wird. Die monatlichen Kochrezepte werden durch Rezeptkarten zum Ausschneiden ergänzt. Sie erübrigen das Schreiben von Einkaufslisten. Wer in der Küche mit Laptop oder Tablet hantiert, für den sind die Rezepte auch online abrufbar. Jedes Gericht ist leicht nachzukochen, gemäß der Maxime von Hans-Albert Stechl: Einfach gut gekocht.

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  • ALBERT JOSEF SCHMIDT, geb. 1955, Studium der russischen Sprache und der Politikwissenschaften, seit 1985 selbstständig als Fotograf in Freiburg. Er arbeitet in den Bereichen Portrait, Reportage, Sport und Werbung.
  • HANS-ALBERT STECHL, geb. 1949, Studium der Rechtswissenschaften, seit 1982 selbstständiger Rechtsanwalt in Freiburg. Er ist Autor der Kochkolumne »Stechls Standgericht« in der Badischen Zeitung.
  • MATTHIAS WIEBER, Design-Studium, Fahrradkurier, Sportkletterer. Seit 2006 selbstständig als Grafiker und Illustrator in Freiburg. Als Typograf entwickelt er Schriften und gründete 2017 sein eigenes Fontlabel »mazefonts«.
  • WOLFGANG WICK, geb. 1961, nach seiner Ausbildung zum Buch- und Offsetdrucker studierte er Grafik-Design in Pforzheim, Los Angeles und Basel. 1991 gründete er die Werbeagentur Büro MAGENTA in Freiburg.

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