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Stadt ruft zu Spenden für Kinder in Wiwili auf

Patenschaften aus Freiburg machen für 24 Jungen und Mädchen aus ärmsten Verhältnissen Schulbesuch möglich Freiburger Spenden finanzieren seit zwei Jahren Lehrergehälter in Wiwili und ermöglichen regelmäßigen Unterricht. Dass 24 Kinder in der nicaraguanischen Kleinstadt Wiwili lesen, schreiben und rechnen lernen dürfen, das verdanken sie Freiburger Familien, die für mindestens ein Jahr für 360 Euro und mehr Patenschaften übernehmen. Damit hat die Stadt nicht einmal drei Monate nach dem ersten öffentlichen Aufruf ihr Ziel, 38 Kindern aus der Freundschaftsstadt Wiwili mit Patenschaften den Schulbesuch zu ermöglichen, bereits zu zwei Dritteln erreicht.

Kurz vor Weihnachten 2006 hatte Oberbürgermeister Dieter Salomon mit dem Freiburg-Wiwili-Verein die Aktion gestartet, mit der 38 Kindern im Alter von 8 bis 12 Jahren eine Schulbildung finanziert werden soll. Es handelt sich dabei um Jungen und Mädchen aus Wiwili und den umliegenden Dörfern, deren Eltern in ärmsten Verhältnissen leben und das Schulgeld nicht aufbringen können. Darüber hinaus müssen die Jugendlichen auch zum Lebensuinterhalt der Familie mit beitragen, so dass sie bisher vom Schulbesuch ausgeschlossen sind. Von der positiven Resonanz des Appells war das Rathaus überrascht: Binnen weniger Wochen erklärten sich zahlreiche Freiburgerinnen und Freiburger bereit, für 24 Kinder je nach Schulart zwischen 30 und 50 Euro pro Monat zu spenden.

Damit können die Kosten des Schulbesuchs bezahlt werden, die die Eltern vor Ort aus eigener Kraft nicht aufbringen können: Das in Nicaragua übliche Schulgeld, die Schuluniform, ein Ranzen, Bücher und Lernmittel, Transport zur Schule und Verpflegung. Ferner erhält die Familie eine kleine Unterstützung zum Leben.

„Das ist ein eindrucksvolles Zeichen praktischer Hilfe und echter Solidarität mit Wiwili!" dankt OB Dieter Salomon den Spendern für ihre Unterstützung. Der Oberbürgermeister appelliert, auch für die übrigen 14 Kinder Schulpatenschaften zu übernehmen, die bisher noch ohne geblieben sind. „Sie wollen genau so zur Schule gehen wie alle anderen Kinder. Eine gute Schulausbildung ist der wichtigste Schlüssel, damit sie später ihr Leben meistern und auf eigenen Füßen stehen können!" Dieter Salomon macht darauf aufmerksam, dass aufgrund des niedrigen Preisniveau bereits mit geringen Beträgen viel erreicht werden kann. Im Referat für Internationale Kontakte im Büro des Oberbürgermeisters können auf Wunsch in einer Mappe die Namen und Informationen der Kinder eingesehen werden, um eine individuelle Patenschaft zu vereinbaren.

Die sachgerechte Verwendung vor Ort übernimmt die Hilfsorganisation ADEM, mit der die Stadt Freiburg auch bei anderen Projekten erfolgreich zusammen arbeitet und aus Wiwili die Namen der Schülerinnen und Schüler an die Stadt übermittelt hat.

Die Schüler-Patenschaften sind Teil des Konzepts „Bildungsbaustein für Wiwili". Wer nicht eine Patenschaft übernehmen möchte, kann damit auch mit kleineren Beträgen diese Aktion zur Bezahlung der Lehrer oder den Ausbau der Schulen unterstützen. Nach dem Besuch einer Freiburger Delegation vor knapp drei Jahren hatte die Stadt das Programm ins Leben gerufen, in dem mittlerweile mit Spendengeldern aus Freiburg die Gehälter für zwei Lehrer in Wiwili finanziert und der regelmäßige Unterricht für –zig Kinder gesichert werden konnte.

Kontakt: Referat für Internationale Kontakte,
Ariane Hötzer, Tel.: 201-1024, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Spendenkonto: 2010012 Sparkasse Freiburg-Nördl. Breisgau,
Stichwort „Bildungsbaustein Wiwili" (BLZ: 680 501 01). 

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